Reservierungsvereinbarung und Bauträgervertrag

BAUTRÄGER & RECHT: Nachfolgend finden Sie eine Sammlung von Urteilen zum Thema "Reservierungsvereinbarung und Bauträgervertrag".

 

Weitere Urteile zum Thema Bauträgerrecht finden Sie hier.

Die Darstellung der Rechtsprechung stellt keine anwaltliche Beratung dar. Ich hafte nicht für eine fehlerhafte Darstellung der Urteile.

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BAUTRÄGER & RECHT | RESERVIERUNGSVEREINBARUNG BEDARF DER NOTARIELLEN BEURKUNDUNG

(AG DORTMUND, URTEIL VOM 21.08.2018 - 425 C 3166/18)

 

Schließen die Parteien eine Reservierungsvereinbarung vor Abschluss eines Grundstückserwerbsvertrags mit einem Bauträger, so bedarf diese der notariellen Beurkundung, wenn das ca. 1,1 % des Kaufpreises beträgt und das Reservierungsentgelt verfallen soll, wenn der der Kaufinteressent den Grundstückskaufvertrag nicht schließt.
 
Eine Klausel über ein Reservierungsentgelt ist gem.  307Abs. 1 BGB unwirksam, wenn die Reservierungsfrist sich bei Verzögerungen, die im Einflussbereich des Bauträgers liegen, nicht verlängert oder eine Verlängerung nur beim Überschreiten der Frist und nicht bei Verzögerungen während der Frist eintritt.
 

 

BAUTRÄGER & RECHT | BEI KAUFVERPFLICHTUNG NOTARIELLE BEURKUNDUNG ERFORDERLICH

(OLG DRESDEN, BESCHLUSS VOM 23.08.2016 - 8 U 964/16)

 

Eine Reservierungsvereinbarung zwischen Verkaufs- und Kaufinteressenten bedarf der notariellen Form, wenn sie eine einem Vorkaufsrecht gleichkommende verbindliche Verpflichtung der Verkäuferin zum Abschluss eines Immobiliarkaufvertrages enthält.

 

 

BAUTRÄGER & RECHT | RESERVIERUNGSVEREINBARUNG BEDARF NOTARIELLER BEURKUNDUNG

(AG MÜNCHEN, URTEIL VOM 01.07.2016 - 191 C 28518/15)

 

Die Reservierungsvereinbarung für den Kauf einer Immobilie bedarf der notariellen Beurkundung.